Herzlich Willkommen
Wundertüten für Friedenau
Ein Projekt der Arbeiterwohlfahrt
Armut hat viele Gesichter. Immer mehr Menschen geraten durch Arbeitslosigkeit, niedrige Löhne oder unsichere Arbeitsverhältnisse in finanzielle Bedrängnis. Armut bedeutet zum Beispiel, arbeitslos zu sein und am Existenzminimum oder gar darunter leben zu müssen. Es kann aber auch bedeuten, dass jemand 40 Stunden in der Woche arbeitet und trotzdem nicht davon leben kann, weil der Lohn zu niedrig ist. Wie immer das Einzelschicksal aussehen mag: Viele Menschen, die in Armutsverhältnissen leben müssen, sind von sozialer Ausgrenzung und fehlenden Teilhabechancen bedroht. Das gilt ganz besonders für Kinder und Jugendliche, die schon früh Gefahr laufen, in ihren Bildungschancen beeinträchtigt zu werden. Und das nicht nur in den Problembezirken unserer Stadt; das gilt leider auch in Friedenau.
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Friedenau hat deshalb eine Hilfsaktion ins Leben gerufen, um die Chancen benachteiligter Kinder zu verbessern. Erfolgreiche schulische Bildung ist häufig vom Fehlen kleiner Dinge bedroht: Stifte, Bücher, Papier, Tuschkästen, Zirkel, Sportsachen – Dinge, die in den meisten Haushalten vorhanden sind, aber eben nicht überall.
Mit der Aktion „Wundertüte“ soll im Bedarfsfall einzelnen Kindern geholfen werden. Die AWO will so im Kampf gegen die Benachteiligung von Kindern mit gutem Beispiel vorangehen. Auch noch 90 Jahre nach ihrer Gründung ist die 1919 formulierte Idee, sozial benachteiligten Menschen zu helfen und damit deren Chancen zu verbessern, aktuell geblieben. Hilfe soll ganz praktisch vor Ort einsetzen: In direkter Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern der Friedenauer Schulen wird benachteiligten Kindern in Form von Sachspenden geholfen und für das betreffende Kind wird angeschafft, was nötig ist. Es gibt keine Bedarfsprüfung, entscheidend ist die Stimme des Lehrers oder der Lehrerin. Uns kommt es nicht auf öffentliche Wirksamkeit an, sondern darauf, praktisch und ohne großes Aufsehen zu helfen, damit Kinder in ihrer schulischen Ausbildung nicht benachteiligt werden und auch nicht aus falscher Scham Hilfe ablehnen.
Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Herr Klaus Wowereit, hat zu unserer Freude die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.
Spenden zur Unterstützung der Aktion,
die zunächst aus AWO-Mitteln gestartet wurde,
sind herzlich willkommen und steuerlich absetzbar.
Spendenkonto:
AWO Friedenau „Wundertüte“ • bei der SEB AG
Konto 19 82 70 72 01 • BLZ 100 101 11
Kontakt: AWO Friedenau • c/o Eva Liebchen
Wielandstraße 35 • 12159 Berlin
Mobil 0176 53 18 29 99
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