Donnerstag, 29. Juli 2010

Redaktion BerlinDabei - Das Webportal rund um den Rüdersheimer Platz

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Termine

 

Aktuell die Rüdesheimer Platz Ausgabe 6 (Mai 2010 - November 2010).

Die zweite Friedenauer Ausgabe von Berlindabei, 72 Seiten mit spannende Anzeigen, Infos und Hintergründe.

Die Rüdesheimer Platz Jubiläumsausgabe 5 (November 2009 - Mai 2010). Hier ein Auschnitt des Magazins

Herzlich Willkommen

Schön und gesund

Unser Gesundheitsportal für Ärzte, Psychologen, Heilpraktiker, Angebote zum Wellness, Fittness und viel mehr.

Hier bündeln wir das Lokale Angebot:  Wir sind dabei und erweitern jeden Tag.

  Rheinland Apotheke am RüdiMass Mode SüdwestkorsoZahnarzt Schlote nähe Friedrich-Wilhelm-Platz 
 Dr. ReichesteinTime Out am RüdiApilaris, nähe Heidelbergerplatz

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Demnächst an dieser Stelle!

Es liegt so nah ...! Den Marktplatz für das Rheingauviertel und mehr, sowie Schmargendorf und Friedenau,  finden Sie demnächst an dieser Stelle. Hier können Sie kostenfrei inserieren und günstige Schnäppchen finden. Lokale Angebote und Gesuche direkt vor Ihrer Tür. Wenn Sie etwas anbieten oder suchen möchten: wir bieten Ihnen den Vorteil der kurzen Wege. 

Viel Spaß beim Durchstöbern!

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Situation vor Gründung des Friedhofs im
Jahre 1881

Rosemarie Köhler Wissenswertes über Friedenau (Berlindabei - Friedenau & Umgebung 2)

In der „Vossischen Zeitung“ im Mai 1871 erschien ein Aufruf zur Grün­dung eines Landerwerb- und Bau­vereins. „(Ich) ersuche die­jenigen, welche sich bei einer solchen Baugesellschaft beteiligen wollen, um gemeinschaftlich Wohn­häuser und die dazu pas­senden Gärten vermittels einer Summe, welche die jetzt zu zah­lende Miete nicht übersteigt, zu erwerben, mir dies recht bald mitzuteilen, es soll dann eine Versammlung der Angemeldeten einberufen werden. Beamten, Pensionisten, Lehrern, Künstlern, Literaten und allen denen, deren Einkommen nicht so rasch und im gleichen Maße als die Wohnungsmiete steigt, kann ich das Unternehmen auf das angelegentlichste empfehlen. David Born, Karlstr. 18“.1
Es dauerte nicht lange! Bereits am 9. Juli 1871 beschlossen einflussreiche Herren – ihre Namen sind zum Teil noch heute
auf Friedenauer Straßenschildern zu sehen – die Gründung des „Land­erwerb- und Bauvereins auf Aktien“. Zum Aufsichtsrat gehörten u.a Bankier Kämpf, Rechnungsrat Fröauf, Kanzleirat

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Herr KitzeowAßmannshauser Straße 15

Geburtsstätte des ersten
Lichtleiterkabels in Deutschland

von Hans-Joachim Kitzerow

(Berlindabei - Rüdesheimer Platz & Umgebung Ausgabe 6)

 Wer vom Rüdesheimer Platz auf die Aßmannshauser Straße in Richtung Heidelberger Platz zusteuert, stößt an der Ecke Hohen­steiner Straße auf ein fast fensterloses Technikgebäude, das sich so gar nicht in das denkmalgeschützte Gebäudeensemble dieser Ge­gend einfügt. Es ist die Vermittlungsstelle der Deutschen Telekom, die auf Kleingartenland errichtet wurde und im August 1968 mit rund 9000 Fernsprechteilnehmern, die die Rufnummern 821 bzw. 822 erhielten, in Betrieb ging. In monatelangen Vorarbeiten wurden hier die technischen Vermittlungseinrichtungen aufgebaut, Leitungen zu anderen Vermittlungen geschaltet und Anschluss­lei­tun­gen der bestehenden Fernsprechteilnehmer in dieser Ge­gend, die bis dahin zu anderen Vermittlungsstellen geführt waren, mit den neuen Kabeln aus der Vermittlungsstelle 821/822 verknotet, um am Tag der Inbetriebnahme der neuen Einrichtungen alles störungs- und möglichst unterbrechungsfrei umschalten zu können. Da im Ge­gensatz zu Strom-, Wasser- und Gasnetzen für jeden Teilnehmer eine eigene Leitung bis zur Zentrale geführt werden muss, ist die Ein­schal­tung einer neuen Vermittlungsstelle mit mehreren Tausend An­schlüssen ein Großereignis, das von den beteiligten Technikern hohe Konzentration und schnelles Handeln erfordert.

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Wundertüten für Friedenau

Ein Projekt der Arbeiterwohlfahrt

Armut hat viele Gesichter. Immer mehr Menschen geraten durch Arbeitslosigkeit, nied­rige Löhne oder unsichere Arbeitsverhältnisse in finanzielle Bedrängnis. Armut bedeu­tet zum Beispiel, arbeitslos zu sein und am Existenzminimum oder gar darunter leben zu müs­sen. Es kann aber auch bedeuten, dass jemand 40 Stunden in der Woche arbeitet und trotzdem nicht davon leben kann, weil der Lohn zu niedrig ist. Wie immer das Einzelschicksal aussehen mag: Viele Menschen, die in Armutsverhältnissen leben müs­sen, sind von sozialer Ausgrenzung und feh­lenden Teilhabechancen be­droht. Das gilt ganz besonders für Kinder und Jugendliche, die schon früh Gefahr lau­fen, in ihren Bil­­dungs­­chancen be­ein­trächtigt zu wer­den. Und das nicht nur in den Pro­blem­bezirken un­se­rer Stadt; das gilt leider auch in Friedenau.

Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Friedenau hat des­­halb eine Hilfsaktion ins Leben gerufen, um die Chan­cen benachteiligter Kin­der zu verbessern. Er­folg­­reiche schulische Bil­dung ist häufig vom Fehlen klei­ner Dinge bedroht: Stifte, Bücher, Papier, Tusch­kästen, Zirkel, Sportsachen – Dinge, die in den meisten Haushalten vor­handen sind, aber eben nicht überall.

Mit der Aktion „Wundertüte“ soll im Be­darfs­fall einzelnen Kindern geholfen werden. Die AWO will so im Kampf gegen die Benach­tei­ligung von Kin­dern mit gutem Beispiel voran­gehen. Auch noch 90 Jah­re nach ihrer Grün­dung ist die 1919 for­mu­lierte Idee, sozial be­nach­­teiligten Men­schen zu helfen und damit deren Chan­cen zu verbessern, aktuell geblie­ben. Hilfe soll ganz praktisch vor Ort einsetzen: In direkter Zusam­menarbeit mit den Leh­­rer­­innen und Lehrern der Friede­nauer Schu­len wird benach­teiligten Kin­dern in Form von Sach­­spenden ge­hol­fen und für das be­tref­fende Kind wird ange­schafft, was nötig ist. Es gibt keine Be­darfsprüfung, ent­schei­dend ist die Stimme des Lehrers oder der Lehrerin. Uns kommt es nicht auf öffentliche Wirk­sam­keit an, son­dern darauf, prak­tisch und ohne großes Auf­sehen zu helfen, damit Kinder in ihrer schu­lischen Ausbil­dung nicht benach­tei­ligt wer­den und auch nicht aus falscher Scham Hilfe ab­lehnen.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Herr Klaus Wowereit, hat zu unserer Freu­de die Schirm­herr­schaft für das Projekt über­nommen.

Spenden zur Unterstützung der Aktion,
die zunächst aus AWO-Mitteln gestartet wurde,
sind herzlich willkommen und steuerlich absetzbar.


Spendenkonto:
AWO Friedenau „Wundertüte“  •  bei der SEB AG
Konto 19 82 70 72 01  •  BLZ 100 101 11

Kontakt: AWO Friedenau • c/o Eva Liebchen
Wielandstraße 35 • 12159 Berlin
Mobil 0176 53 18 29 99
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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